Alle im Keller deponierten Ölgemälde können sie ausleihen.

Ein Umtausch der Bilder ist jederzeit möglich.

Machen Sie Ihre Wohnung zu einer Galerie.


 Stefi Mann-Nichiteanu

   

 Marlene in der Stroth  


 Reinhard Jansen

    

 Gille W. Kuhr




Ausstellung: Gille W. Kuhr

Bilder zum Mitnehmen


Ständige Ausstellung in Gildehaus, Doornekamp 16, 48455 Bad Bentheim

Besuch nach Anmeldung    Tel.+4915110110464   E-mail: gille-w-kuhr@t-online.de

Freier Eintritt mit Führung


Siehe auch Veranstaltungsprogramm des Kirchenschiffs Nordhorn: www.kirchenschiff-nordhorn.de

Ästhetischen Gefühlen liegen individuelle Maßstäbe zu Grunde. Was mir gefällt, ist mein persönliches Empfinden. Der wahre Wert eines Kunstwerks ist nicht sein Marktwert, sondern die Wirkung auf mich, meine Betroffenheit. Es mag mich überraschen, verblüffen, verwirren, sprachlos machen - aber: „Es ist schön, es ist schön für mich.“ Dekorative Kunst ist im positiven Sinne Lebenskunst.

Der Wandel ist das Beständigste.

Das gilt auch für die Kunst. Was heute modern ist, wirkt morgen veraltet.

Veränderungen können wie sanfte Brisen daher kommen, kaum spürbar und leise.

Künstler sind empfindliche Menschen, sie spüren jeden Hauch und erkälten sich schnell.

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Ein kleines Märchen zu den drei Bildern von Gille W. Kuhr,

die im Kirchenschiff Nordhorn ausgestellt sind.


Es war einmal ein alter Mann, der suchte die wahre Kunst. Und weil er sie nicht fand, fragte er einen noch älteren, aber viel weiseren Mann, wie man den Garten der Künste fände.

„Es ist wie im Märchen“ sagte der Weise, „du musst drei Stücke finden. Suche als erstes den Pokal des Siegers; und wenn du ihn gefunden hast, trinke daraus berauschenden Wein. Suche als Zweites das Amulett der drei Könige; und wenn du es gefunden hast, hefte es dir an deine Brust. Suche als Drittes das Tor zum Garten der Künste; und wenn du es gefunden hast, durchschreite es.“

Der alte Mann machte sich sogleich auf den Weg, fand den Pokal des Siegers und trank aus ihm berauschenden Wein. Danach fand er das Amulett der drei Könige und heftete es sich an seine Brust.

Auch fand er das Tor zum Garten der Künste. Aber es war verschlossen. Er klopfte an und klopfte an; doch niemand öffnete ihm. Um über die Mauer zu klettern, fehlte ihm der Mut.

Traurig ging der alte Mann heim.

Hier könnte das Märchen enden, aber es gibt einen anekdotischen Schluss.

Auf dem Heimweg traf der alte Mann Marlene in der Stroth und er fragte sie: „Marlene, wie bist du damals in den Garten der Künste gekommen?“ Und Marlene antwortete: „Ganz einfach. Als ich das Tor fand, klopfte ich an. Und siehe da, es kam jemand und öffnete mir das Tor von innen.“

Der Mann ging weiter und traf Stefi Mann-Nichiteanu. „Stefi“, fragte der alte Mann, „wie bist du in den Garten der Künste gekommen?“ Und Stefi antwortete: „Ganz einfach. Ich bin über die Mauer gesprungen.“

Der alte Mann ging weiter und traf Herrn Wieners vom Kirchenschiff Nordhorn und erzählte ihm vom verschlossenen Tor und von der hohen Mauer.

„Kein Problem“, sagte Herr Wieners, „ich helfe dir über die Mauer zu kommen. Wir haben im Kirchenschiff eine große, lange Trittleiter.“

Raum 1

Reinhard Jansen

Collagen

   1.   Liebe    

   2.   Kuss


Marlene in der Stroth

Farbstiftzeichnungen

   3.   Rotkehlchen im Anflug    

   4.   Feldhase

   5.   Löwenzahn mit blaugrünem Fallkäfer

   6.   Schmucklilie

   7.   Anemone


Raum 2


Stefi Mann-Nichiteanu

Chinesische Tuschmalerei

    8.   Das Haus

Radierungen

    9.   Vögel

  10.   Blau-Orange

  11.   Blau 1

  12.   Blau 2



Gille W. Kuhr

Ölgemälde

  13.   Es war einmal ein alter Mann, der suchte

          den Pokal des Siegers,

          das Amulett der drei Könige

          und das Tor zum Garten der Künste.